Braunschweiger Honigkuchen

Zuerst bereitet man für die Braunschweiger Honigkuchen einen Sirupteig

Eine belibiege Menge Sirup wird in einem Kupferkessel über Feuer gebracht, wobei dem Sirup noch so viel Wasser zugegossen wird, dass er beim Aufkochen die Fadenprobe hat oder 30 Grad auf der Sirupwage anzeigt. Nach dem Aufkochen wird der Sirup sorgfältig abgeschäumt und durch ein feines Haarsieb geschüttet, warauf man ihn etwas abkühlen lässt und dann das zuvor gesiebte und gewogene Roggen- oder Weizenmehl zusetzt; auch hier sind Knollbildungen zu vermeiden. Die Gewichtsbereichnung ist: Sirup gleich Mehl, wobei auch das zugesetzte Wasser in Anrechnung gebracht werden muss.

Man nehme nun den mit Roggenmehl oder Weizenmehl zubereiteten Sirupteig und bearbeite diesen unter der Zufügung von 15 Gramm Pottasche auf 1 Kilogramm Teig, recht glatt und zart und mache eine Backprobe. Hierauf wird derselbe in 250 Gramm Stücke zerteilt. Jedes Stück wird durch Wirken glatt verarbeitet und in 16 cm lange, 6 cm breite Streifen ausgetreiben und geformt, auf Blech mit hohem Rand fest aneinanderliegend, aufgesetzt und gebacken. Derselbe soll 7 cm hoch aufgehen und wird braun glasiert.




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